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aus NH24.de:
Der Frühling rockt im Rockkeller Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. April 2011 um 07:01 Uhr
PEPPERLAND präsentierte THE MIDNIGHT TO SIX MEN

Die Schwälmer Rock-Legende Fredy Haas singt und spielt Gitarre bei The Midnight To Six Men (Foto: nh24/Rainer Sander)Schwalmstadt. Nach dem Erfolg vom Scherzmarkt in der Treysaer Festhalle veranstaltete die Pepperland Group mit dem Frühlingsrock das zweite Event innerhalb weniger Monate in Schwalmstadt. Mit dem Rockkeller reaktivierten die Veranstalter eine uralte Rockarena, die in nh24_Fotostreckeden Siebzigern schon legendäre Konzerte sah und mit fast 150 Besuchern am Samstagabend bestens gefüllt war. Mit dabei “After Desaster” aus Schwalmstadt und “The Midnight To Six Men“ aus Marburg.

Schneller Rock im Rockkeller - Fredy Haas kehrt zurück

The Midnight To Six Men ist die Band um den gebürtigen Schwälmer und heutigen Marburger Fredy Haas. Und wie es der Name bereits verrät, sind die drei Musiker (Bass, Gitarre und Schlagzeug) stark beeinflusst von Gruppen wie „The Pretty Things“. Ein Titel dieser Band heißt „The Midnight To Six Men“ und der wurde selbstverständlich im Rockkeller auch gespielt. Die Musiker selbst bezeichnen ihren Stil als „Sixties-Garagen-Beat“ und haben Titel von The Sonics, Len Price 3, The Hives oder The Woggles im Programm. Für viele spätere Punkbands - wie The Clash - galten „The Pretty Things“ übrigens ebenfalls als Vorbilder. Und so bewegt sich der TMTSM-Sound irgendwie zwischen dem Beat der Sechziger und dem Punk der Achtziger. Auf jeden Fall ist er pur und einfach.

150 begeisterte Besucher im Rockkeller (Foto: nh24/Rainer Sander)Ein Sound, der bei Schwälmer Rockbands nicht unbedingt Traditionen hat, aber live kommt das immer gut und in der Schwalm ist Fredy Haas eine Legende und darf fast alles auf der Bühne spielen. Seit 40 Jahren steht er übrigens auf den Bühnen der Region. Der Sound war gut, die Musik schnell und kräftig, Fredys Stimme markant wie eh und je und das Publikum entsprechend mehr als begeistert – zu Recht! Zweimal gab's den Firefall-Titel Cinderella - einmal als Zugabe – und eins der Highlights war Feeders „Tinsel Town“.

Überraschende Newcomer: After Desaster mit Peggy Freischem

Mehr als eine Vorgruppe war Pedi Freischems Band After Desaster. Ihre Eltern, erklärt sie brav, waren vor etwa 40 Jahren zuletzt im Rockkeller, aber um die Tochter singen zu hören am Samstag noch ein weiteres Mal. Dass sie mit Karl-Josef Freischem einen Chorleiter als Vater hat, hat Eine Newcomerin auf der Bühne: Petra „Pedi“ Freischem von After Desaster (Foto: nh24/Rainer Sander)der jungen Sängerin das Handwerkszeug gegeben. Auch wenn sie selbst gerne von Nervosität spricht, ihr Auftritt war souverän und sogar die gestandenen Musiker in der Band traten brav in den Hintergrund, wenn Pedi ihre überraschend tiefe Stimme auspackte und manch modernen Klassiker, aber auch unbekanntes aus der modernen Rockmusik sang.

Zu den Ideengebern gehören die „Red Hot Chilly Peppers“, aber auch „Melissa Etheridge“ - allerdings mit ihren unbekannteren Songs. Bei „Zombie“ von den „Cranberries“ gab es Headbanging vor der Bühne und beim Tasmin Archer-Titel „Sleeping Satellite“ konnte Frau Freischem jun. richtig aus sich heraus gehen.

Ein gelungener Abend, der mit dem Versprechen von Pepperland verbunden ist, solches regelmäßig zu veranstalten. (rs)

  

aus HNA.de:


Lokale Bands heizten im Rockkeller Lesch ein

Rockmusik vom Feinsten

Schwalmstadt

treysa. Zu einem Rockabend hatte am Samstag die „Pepperland Group“ in den Rockkeller Lesch in Treysa eingeladen. Drei Bands zeigten ihr Können: Den Anfang machte das aus Schwalmstadt stammende Duo „Paul Inclusive“ mit Liedermacher Paul King und Gitarristen Bernd Böttger. Mit irischer Folk-Musik und Blues brachten sie das Publikum auf Betriebstemperatur. Ein Heimspiel hatte ebenfalls „After Desaster“, die mit Coversongs zum Tanzen und lautstarken Mitsingen animierten.


Zurück in die Sechziger Jahre: The Midnigt To Six Men spielten groß auf im Rockkeller Lesch. Foto: Klagholz

Zurück in die Sechziger Jahre: The Midnigt To Six Men spielten groß auf im Rockkeller Lesch. Foto: Klagholz

Die Musik der Sechziger Jahre ließen „The Midnight To Six Men“ wieder aufleben, was auch der Kleidungsstil des Trios unschwer erkennen ließ. Zu hören gab es „Garagen-Beat“, der sich durch seine verzerrten Gitarren auszeichnet. Vor allem Sänger Fredy Haaß, der äußerlich an die Filmfigur „Austin Powers“ erinnerte, riss die Zuschauer mit.

Eine gelungene Veranstaltung, sowohl für die Verantwortlichen, als auch das Publikum, das zahlreich den Weg in den Rockkeller fand und bis spät in die Nacht feierte.

Von Julian Klagholz







Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. August 2011 um 15:46 Uhr